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Nationalistische Medienvorherrschaft in Schweden
Wie stark die nationalen Medien und nationalistische Ansichten immer mehr an Macht gewinnen, zeigt ein eklatantes Beispiel aus Schweden. Hier sorgte ein Sexualkundefilm für Jugendliche ein Sturm der Empörung: http://www.urplay.se/161302
In diesem spielen ein weißes schwedisches Mädchen und ein negrider Junge aus Sonst-wo-her die Hauptrollen. Diese lernen sich nach dem Sport bzw. beim Lernen näher kennen und gehen alle möglichen Probleme bei ersten sexuellen Erfahrungen durch. Zu dem kommen noch die Äußerungen, dass es sich bei homosexuellen Paaren um ganz normale Menschen handelt. Nationelle Nachrichtenseiten, wie etwa www.nationell.nu (welche bis zu 11.000 Besucher am Tag verzeichnen können) schrieben darüber und Hundertausende eindeutig rassistische sowie Anti-Homo-Bemerkungen in Foren, Blogs, Kommentarspalten von Zeitungen usw. folgten.
„Es handelt sich dabei um eine gut durchdachte Strategie gegen die Medien: uns zu bedrohen und uns einzuschüchtern, damit wir den Inhalt unseres Programms ändern sollen.“
Die Chefs vom Ausbildungsradio meinen weiter auf „DN Debatt“ , das die nationalistischen Medien damit die etablierten Meinungsmachern quasi zum Schweigen gebracht, oder zumindest so übertönt hätten, dass diese dem Ansturm der Bevölkerung nicht mehr gewachsen sind. „Es handelt sich um hausgemachtem Extremismus“ beklagten die Produzenten sich in einer Radiosendung. Außerdem sprachen sie von „Internetrassismus der am explodieren sei“.
Nicht erst in diesem Fall konnten also nationale Ansichten ins Volk getragen werden, den diese dann multiplizierten und am Ende einen spürbaren Druck auf die Medien aufbauen ließen. Nicht erst seit dem Selbstmord-Bombenattentat in Stockholm im Dezember des vergangenen Jahres, Kampagnen gegen die zahlreichen Massenvergewaltigungen und nicht zuletzt die Aufklärungen zum Mord an Daniel Wretström in Salem gehen eindeutig auf das Konto der schwedischen Nationalisten. Hier wollten die Medien die Themen wie immer totschweigen, mussten sich aber dann doch dem Druck beugen und darüber berichten.
Resultierend hierzu: je professioneller unsere Weltnetzauftritte sind, umso durchdachter die Strategien und umso näher wir an den Themen der Bevölkerung liegen, desto effektiver werden wir dem Mainstream entgegen treten können. Das können wir aber nur schaffen, indem wir gemeinsam Themen aufgreifen und diese gebündelt publizieren. Wie effizient und machtvoll Facebook, Twitter usw. sind, haben uns die aktuellen Revolutionen in Ägypten und den arabischen Ländern gezeigt.
Vernetzung ist das Schlagwort, die Weiterleitung der Informationen eine propagandistische Tat im Sinne der Bewegung. Über die sozialen Netzwerke gelangen diese leicht an Freunde, Verwandte und Bekannte – besser und schneller, als man es meist selber machen könnte. Die Medienvorherrschaft brökelt und die Meinungsmacher haben Angst, sehr viel Angst. Wie viel, zeigt sich schon daran, wie jetzt Merkel, Obama und Co. darüber nachdenke,n einen „Schalter“ für den Ernstfall zu etablieren, wie sie das Weltnetz abschalten können.
Wo den jetzt eigentlich der Unterschied zwischen den bösen bösen Diktaturen in der Welt und der ach so freien westlichen Demokratie bestehen soll, diese Frage können wir nicht mehr beantworten, aber nachdenken hilft ja bekanntlich und villeicht kommen unsere Völker auf die Idee: das es gar keinen Unterschied mehr gibt?! Dann heißt es wieder Koffer packen und es werden nicht die unseren sein…
