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Chip unter der Haut nun Wirklichkeit – der Fall Kristoffer
Wer immer noch glaubt, das eingepflanzte Mikrochips eine Zukunftsutopie von irgend welchen Verschwörungstheretikern ist, dem sei hier ein Beispiel aus dem Hohen Norden genannt. Hat man erst letzte Woche auch bei uns in der brd die Datenspeicherung offiziell verkündet, weil es nun endlich keinen mehr zu jucken scheint, dass jedes Telefonat, jede ePost und sonstige Kommunikation vom Staat, ohne besondere Vorkommnisse bzw. Gefahr der öffentlichen Sicherheit, über Monate hinweg, einzusehen sind. Die persönlichen Flugdaten der Passagiere und Bankinformationen schon längst nicht mehr geheim sind und wo jeder Konsument mit seinem Kaufverhalten durch Kreditkarten längst durchleuchtet ist. Dort testet das System nun nach dem Mirkochip im Personalausweis die letzte Phase des gläsernen Menschen. Dem Mikrochip unter der Haut – ganz freiwillig eingepflanzt.
Wer weiter glaubt, dass das System es ganz im Geheimen testet muss, der hat immer noch keine Ahnung von der scheinbar grenzenlosen Naivität der Gutmenschen. Einer der ersten dieser Probanten bei uns heißt Kristoffer Sjöberg aus Stockholm. Er ist 28 Jahre alt und ließ sich den Stecknadelkopfgrossen Chip in einem Glaszylinder, wo sein persönlicher Zahlenkode gespeichert ist, vor etwa einem Jahr freiwillig in der Landeshauptstadt Schwedens einpflanzen. Als Begründung gab er an, dass er mit seinen 4 Karten einfach nicht mehr zurecht kam und immer Angst hatte, sie zu Hause zu vergessen. Dieses Argument erinnert jeden vernünftigen Europäer noch stark an die Floskel bei der Einführung des Euro, wonach dann das neue Geld nicht mehr innerhalb der Eurozone umgetauscht werden müsste. Wow, man muss sich das erstmal wieder auf der Zunge zergehen lassen: vieles wurde bekanntlich doppelt so teuer (am häufigsten die Güter, wo der Staat seine schmierigen Hände drauf hatte. Also z.B. Benzin und Zigaretten), viele Familien gerieten an den Rand des Existenzminimum, aber in dem einzigen Urlaub, den sich die wenigsten noch leisten konnten, musste man sein Geld nicht mehr umtauschen. Wenn das nicht eine glorreiche Errungenschaft des Systems war?! Propagandistisch auf jeden Fall eine Meisterleistung. Auf der anderen Seite hatten die Bevölkerungen der EU-Länder bekanntlich eh keine Change, die Einführung des T€uro zu verhindern.
Doch zurück zu unserem Versuchskaninchen, Kristoffer. Dieser kann nun ganz ohne seine Karten die Wohnungstür öffnen, dazu noch die Garagen.- sowie Waschkellertür und auch sämtliche Türen auf seiner Arbeit öffnen sich wie durch Geisterhand, wenn er nur in die Nähe der Lesegeräte kommt.
Ein Geist ist es natürlich nicht, der ihm da angeblich so viel “Stress” abnimmt, sondern eben der Mikrochip, der zwischen seinem Daumen und Zeigefinder implantiert wurde und welcher elektromagnetische Strahlen entsendet. Der Chip braucht noch nicht mal Batterie. Toll, wenn man bedenkt wie gefährlich doch auslaufende Batteriesäure so sein kann. Sehr rücksichtsvoll von unseren Herrn. Sie denken ja echt an alles, doch vor allem daran, das, wenn erstmal der Chips unter die Haut gepflanzt wurde, an diesen so wenig wie möglich mehr gedacht werden soll.
Der Kartenleser funktioniert mit Hilfe von sogenannten RFID (radio frequency identification), welcher offiziell nur auf kurze Distanz funktioniert und “welcher sicherer sein soll, als z.B. Handys oder EC-Karten”, wie Kristoffer uns mitteilen möchte. Ein geringer Trost. Das Wissen dazu hat er selbstverständlich von den Entwicklern dieser Technik, die sicherlich nicht lange auf den Gutmenschen Kristoffer einreden mussten. Der viel zu naiv oder geldgierig ist, um die ganze Tragweite des Experimentes zu durchschauen.
Aber unser lieber Kristoffer ist nicht der erste, an dem so welche Experimente durchgeführt wurden: Kevin Warwick, ein 1954 geborener englischer Professor aus Coventry, experimentierte schon im Jahre 1998 mit einer ähnlichen kybernetischen Technik an der University of Reading. Und schon heute sind weltweit mehrere hundert, wenn nicht gar Tausende dieser Kristoffers unter uns. Hier nur einige Beispiele, wie diese scheinbar lebenserleichternde und für Sicherheit sorgende Technik langsam in unsere Akzeptanz einsickern soll.
Im Baja Beach Club in Barcelona hat der RFID-Chip bereits die VIP-Karte abgelöst, in den USA wird das Personal des Sicherheitsdienstes “City Watchers” damit “ausgerüstet”, damit sie automatisch erkannt werden und in Mexiko wurden bereits 160 Richter und Staatsanwälte von der Firma Solus damit ausgestattet, damit sie ungehindert in sicherheitsrelevante Räume gehen können. Weiter wird überlegt, ob nun nicht jedem mexikanischem Kind ein Mikrochip von Geburt an eingepflanzt werden soll, weil in Mexiko Entführungen an der Tagesordnung sind. Der Chip übernimmt damit immer mehr, schleichend, die Kontrolle in unserem Berufs.- und im Alltagsleben. Überlassen wird die Installation der Technik meist undurchsichtigen Firmen, die mit den Regierungen Verträge vereinbart haben. Transparents: Fehlanzeige!
Würden all die oben beschriebenen Maßnahmen in nur einem Land eingeführt, würden sie wahrscheinlich sofort bei der Bevölkerung auf Ablehnung stoßen. Selbst dem naivstem Gutmenschen würden die Kontrollfunktionen auffallen. Doch die Entscheidungsträger gehen seit Jahrzehnten sehr viel geschickter vor und achten vor allem sehr genau darauf, dass die “Belastungsgrenzen” der jeweiligen Bevölkerung nicht überschritten werden. Die richtiger Politiker werden dabei vorher kräftig durch Lobbyisten geschult und geschmiert. Sollte wider erwarten der Fall eintreten (wie bei den sogenannten Nacktscannern auf Flughäfen), so geht man eben vorübergehend in ein anderes Land, wo die Bevölkerung schon nicht mehr so sensibel ist und “testet” die Technik erst dort für ein paar Jahre. Am Ende kommt man wieder zurück, um dann sagen zu können: “die völlig sichere und ausgereifte Technik ist doch schon ein alter Hut. In dem und dem Land ist das seit Jahren Alltag”.
Wie bei der Datenspeicherung oder den sogenannten Anti-Terror-Gesetzen werden vorab nur die positiven Aspektpunkte von den Medien weitergeleitet und ein glücklicher Kristoffer aus dem Hut herbei gezaubert, gekauft und indoktriniert.
Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurden wir so vom System bespitzelt und die Persönlichkeit eingeschränkt. Noch nie durften wir so wenig sagen und vor allem hatten etwas zu sagen. Weltweit agierenden Firmen mit ihren politischen Puppen haben die Bevölkerungen dieser Erde zu nahezu willenlosen Konsumenten und ängstlichen Arbeitsnomaden gemacht, die ständig am Arbeitsplatz und in der Freizeit kontrolliert werden. Den letzten Rest der Würde nimmt das Zins und Zinseszins-System der Banken. Wer da noch aufmuckt, ist entweder schon am Boden – hat alles verloren- oder hat erkannt, wohin die Pauschalreise von der Reiseagentur “System 2.0″ geht.
Unser Motto:
“Wir buchen – sie fluchen!”
