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Russen in Norwegen – Slawische Union

Es begann mit einer unglaublichen Reise in einem Ruderboot aus Russland, als Viacheslav Valerievich Datsik aus einer Psychiatrischen Klinik in St. Petersburg flüchtete um politisches Asyl im Königreich Norwegen zu suchen.

Die russischen Behörden warnten darauf hin die norwegische Sicherheitspolizei (PST) das ein gemeingefährlicher Nazi auf dem Weg nach Norwegen sei, um „Botschaftsangehörige oder norwegische Muslime zu erschießen“.

Seine Kameraden von der Slavic Union in Norwegen nahmen ihn vorläufig auf und er stellte sich schließlich in einem T-Hemd mit Hakenkreuz und einer Pistole selbst der Polizei. Das sorgte natürlich für Aufsehen und einen Aufschrei bei den Medien. Hatte man jetzt endlich wieder einen waschechten Nazi-Skandal, den man nach belieben ausschlachten konnte. Ob der erfahrene MMA-Kämpfer aus Russland nun Asyl bekommt ist zweifelhaft, aber möchte er eine Russin aus Deutschland heiraten. Viacheslav wurde übrigens von den norwegischen Behörden als nicht geistergestört eingestuft.

Die Slawische Union wurde 1999 in Russland von Dmitry Demushkin gegründet und am 27. April 2010 vom Moskauer Gericht in ganz Russland verboten. Sie war die Organisation, welche am aktivsten arbeitete und am extremsten den Nationalsozialismus für das russische Volk forderte.

Youtube-Video:
Wir können an dieser Stelle leider kein ganz speziellen Video-Verweis wegen des bundesrepublikanischen Demokratieverständnisses zeigen, aber wer schlau ist, gibt einfach Schlagworte wie den Leiter + Organisation ein und wird sehr schnell fündig werden.

Das nun in Norwegen ein Ableger der SU gegründet worden ist, liegt nicht nur daran, dass es dort viele Auslandsrussen wegen Arbeit hingezogen hat, sondern weist die norwegisch-russische Geschichte so manche vergleichbare Übereinstimmung auf.

Bereits der Leiter der Nasjonal Samling, Vidkun Quisling, hatte z.B. eine russische Frau namens Maria Wassiljevna und exzellente Verbindungen zu Russland. Er schrieb ebenfalls ein sehr gutes Buch („Russland und wir“) über seine Erfahrungen während der Hungerzeit und dem Kommunismus. Dieses prägte sein ganzes späteres Handeln.

„Quisling war Sohn des evangelischen Pfarrers und bekannten Genealogen Jon Lauritz Qvisling aus Fyresdal. Sowohl Vater als auch Mutter gehörten zu den ältesten und angesehensten Familien der Provinz Telemark.Nachdem er die Kriegsakademie mit dem besten Abschluss verlassen hatte, der jemals vergeben wurde, wurde er einige Jahre später zum Major befördert. Seine politische Laufbahn begann als er 1922 als Mitarbeiter Fridtjof Nansens in der Sowjetunion während der Zeit der Hungersnot. Von 1927 bis 1929 war er Diplomat in Moskau…“

Quelle: Wikipedia

Wie immer man auch zu Russen steht, es sei an dieser Stelle zumindest an Jürgen Riegers Vortrag:

„Deutschland außenpolitische Lage – Deutsch-Russisches-Friedenswerk“ erinnert.

Als mp3 hier herunter zu laden:

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